It’s Rugby tonight!

Women's RugbyWir kommen an der Schule an. Ich bringe meinen Sohn hinein. Seine Lehrerin begrüßt mich an der Tür zum Klassenzimmer, wir halten ein wenig Small Talk und zum Abschied sagt sie zu mir: „Katrin, I’ll see you at the Rugby field tonight.“ Ich nicke brav, um Zeit zu schinden. Welche Info habe ich verpasst? Habe ich mich am Schwarzen Brett vielleicht in eine falsche Teilnehmerliste eingetragen? Heute Abend? Rugby mit Mrs Heathaway? Oweia.

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Hürden der Zweisprachigkeit

Salat150„Jetzt haben wir den Salat“, sage ich zu meinem sechsjährigen Sohn, nachdem in Sachen Weihnachtsdekoration basteln gerade alles schiefgegangen ist.

„Ich mag aber keinen Salat“, antwortet mein Sohn, der aufgrund seiner Zweisprachigkeit mit manchen deutschen Redewendungen einfach noch nicht in Berührung gekommen ist.

„Nein, keine Sorge, du sollst keinen Salat essen. Das ist ein Ausdruck, den man benutzt, wenn mal etwas nicht geklappt hat.“

Mein Sohn findet diese Wortschatzerweiterung super und wendet sie fleißig an: „Ohje, ein Salat“, sagt er beispielsweise, als das Saftglas umfällt, und blickt mich mit der dazu passenden ernsten Mine an.

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Britischer Humor II: Picknickkultur

Wer etwas über britischen Humor und das englische Klassendenken erfahren möchte, der ist bei Keeping Up Appearances genau richtig. Hauptakteurin der Sitcom-Reihe aus den Neunzigern ist Hyacinth Bucket (sie besteht darauf, dass man ihren Namen französisch „Bouquet“ ausspricht), die gerne den Anschein erweckt, etwas Besseres zu sein als nur Mittelschicht. Aus der Arbeiterklasse stammend sieht sie ihre Lebensaufgabe darin, andere mit ihrem gehobenen Lebensstil zu beeindrucken – sehr zum Missfallen ihres Mannes Richard, ihren Schwestern, den Nachbarn und dem Priester.

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Poems, poems everywhere

NPD_logo_colour_landscapeSeit 20 Jahren ist der erste Donnerstag im Oktober National Poetry Day. Ob in Geschäften, U-Bahn-Stationen, Bahnhöfen, Büros oder Schulen: Überall in Großbritannien werden Gedichte aufgesagt. Im Vordergrund steht die Idee, die nationale Dichtkunst ein wenig zu entstauben, ihres elitären Status zu entheben und in das britische Alltagsleben zu integrieren.

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Kindergeburtstag – Warum der Kuchen in die Tüten muss

Kindergeburtstag

Waren Sie schon mit Ihren Kindern auf der Geburtstagsparty eines englischen Klassenkameraden? Oder werden Sie in Ihrer neuen britischen Heimat bald selbst Kindergeburtstag feiern? Dann gehen Sie nicht davon aus, dass das alles genauso abläuft wie in Deutschland. Weit gefehlt. Beherzigen Sie die folgenden 12 Tipps:

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Englisch im Job – Nicht alles wörtlich nehmen!

337333_R_K_B_by_Thommy Weiss_pixelio.de (1)Da Briten Meister der indirekten Kommunikation sind, verstehen Deutschsprachige nicht immer genau, was man ihnen eigentlich – britisch-höflich – sagen will. Die folgenden Phrasen aus dem Arbeitsleben zeigen einige typische Stolperfallen für Auswanderer in Großbritannien. Denn Englisch im Job ist manchmal schwieriger, als es den ersten Anschein hat.

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Die Kunst des kleinen Gesprächs – Small Talk auf Britisch

Wofür ich die Briten am meisten bewundere, ist ihre Fähigkeit, mit Leichtigkeit jeden in einen kleinen Small Talk zu ziehen. Dies gelingt, indem sie am Gesprächsanfang nach potenziellen Gemeinsamkeiten suchen und das weitere Gespräch darauf aufbauen. Uns Deutschen liegt das nicht besonders. Umso mehr macht es Sinn, diese britische Gabe genau zu studieren.
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Kein Platz für Morgenmuffel

Wer in Deutschland morgens ins Büro kommt, kann es sich durchaus leisten, vor der ersten Tasse Kaffee wortkarg zu sein, mit gesenktem Blick und einem mürrischen Grunzen an den Kollegen vorbei zum Schreibtisch zu schlurfen. Solange man nach der ersten Tasse Kaffee umgänglich und teamfähig ist, ist eigentlich alles in Ordnung. Morgenmuffeln wird verziehen.

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