60 Meter britischer Behördenwahn

Clare Lally aus dem schottischen Clydebank hat über zwei Jahre lang für eine Rollstuhlrampe gekämpft, nachdem die Lokalverwaltung ihr eine Sozialwohnung zugeteilt hatte, die sie mit ihrer schwerbehinderten Tochter Katie aufgrund mehrerer Stufen im Vorgarten kaum verlassen konnte. Letztlich wurde ihr Flehen erhört. Aber was folgte, ist kaum in Worte zu fassen. Es sei nur soviel gesagt: Alle britischen Bauvorschriften und Health & Safety Regularien wurden befolgt – und die lokale Skater-Community ist happy. Die besten Bilder finden Sie in diesem Artikel des Daily Express.

 

It’s Rugby tonight!

Women's RugbyWir kommen an der Schule an. Ich bringe meinen Sohn hinein. Seine Lehrerin begrüßt mich an der Tür zum Klassenzimmer, wir halten ein wenig Small Talk und zum Abschied sagt sie zu mir: „Katrin, I’ll see you at the Rugby field tonight.“ Ich nicke brav, um Zeit zu schinden. Welche Info habe ich verpasst? Habe ich mich am Schwarzen Brett vielleicht in eine falsche Teilnehmerliste eingetragen? Heute Abend? Rugby mit Mrs Heathaway? Oweia.

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Beetle drive

Beetle_Drive_BeetleGestern war ich beim beetle drive. Nein, das bedeutet nicht, dass ich einen VW Beetle gefahren habe. Und nein, man reitet auch nicht auf einem gigantischen Käfer, wie mein Patenkind vermutet hat. Beetle drive ist ein traditionelles britisches (Pub)Spiel.

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Auf britischen Straßen

Auf britischen StraßenÜber white van drivers, whistle blowers und englische Ladys

Autofahren auf britischen Straßen ist nicht nur wegen Linksverkehr und Kreisverkehr manchmal schwieriger als man denkt.

 

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Sind Pflaumen im plum pudding?

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Pflaumen im Pudding – was ist das denn? Warum heißt es eigentlich „Merry Christmas“? Kommt „Santa Claus“ tatsächlich aus der „Coca-Cola“ Werbung? Und wie ist es mit dem beliebten „Christmas Tree“, wie ist der eigentlich nach England gekommen? Meine Gastautorin Patricia Hinsen-Rind, Geschäftsführerin von Englisch nach Maß, beantwortet uns rechtzeitig vor Weihnachten einige offene Fragen zu britischen Traditionen.

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Es weihnachtet zu sehr …

Die großen britischen Ladenketten haben am vergangenen Wochenende ihre märchenhaften Weihnachtswerbespots ins Rennen geschickt. Nun darf das britische Fernsehpublikum entscheiden, wer die meisten Konsumenten verdient hat. Achtung, die folgenden Beiträge können von einigen Zuschauern als zu christmassy empfunden werden und sind deshalb in emotional schwachen Momenten nicht zu empfehlen:

John Lewis – The Bear & The Hare

TK Maxx – The Moment

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Erst stillen, dann shoppen?

12840552_sOft werde ich gefragt, ob mir Deutschland nicht besser gefalle als England? Meine Antwort lautet meist: Für mich ist England das bessere Land, aber Deutschland hat den besseren Staat. Es gibt viele, viele alltägliche Dinge, die das Leben in England schön machen. Allerdings gibt es hier auch staatliche Rahmenbedingungen, politische Entwicklungen oder Entscheidungen, die ich mit meinem deutsch geprägten Bewusstsein nur schwer fassen kann. Gestern war es wieder soweit:

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Halloween – Trick or treat

Halloween-eggs_flour-poster (3)Gruselige Kostüme, Partys und zu Fratzen ausgehöhlte Kürbisse sind auch im deutschsprachigen Raum an Halloween längst Brauch. Wer jedoch neu nach England, Schottland oder Wales umgezogen ist, rechnet am 31. Oktober, einem normalen Arbeitstag, oft nicht mit den Kinderscharen, die am späten Nachmittag bis frühen Abend vor der Haustür stehen und „trick or treat“ – im Deutschen „Süßes oder Saures“ bzw. „Apfel oder Streich“ – rufen. Weiterlesen

Gentleman mit Gartenzwerg

© iStockphoto.com/klikkPeter L. hatte gestern eine fröhliche Beerdigung. Denn der 61-jährige ließ an diesem Tag Freunde und Nachbarn wissen, dass er für das Gartenzwerg-Mysterium verantwortlich war, das in den vergangenen zehn Jahren in einem beschaulichen Dorf in Lincolnshire für Aufregung gesorgt hatte.

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Britischer Humor II: Picknickkultur

Wer etwas über britischen Humor und das englische Klassendenken erfahren möchte, der ist bei Keeping Up Appearances genau richtig. Hauptakteurin der Sitcom-Reihe aus den Neunzigern ist Hyacinth Bucket (sie besteht darauf, dass man ihren Namen französisch „Bouquet“ ausspricht), die gerne den Anschein erweckt, etwas Besseres zu sein als nur Mittelschicht. Aus der Arbeiterklasse stammend sieht sie ihre Lebensaufgabe darin, andere mit ihrem gehobenen Lebensstil zu beeindrucken – sehr zum Missfallen ihres Mannes Richard, ihren Schwestern, den Nachbarn und dem Priester.

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