Hürden der Zweisprachigkeit

Salat150„Jetzt haben wir den Salat“, sage ich zu meinem sechsjährigen Sohn, nachdem in Sachen Weihnachtsdekoration basteln gerade alles schiefgegangen ist.

„Ich mag aber keinen Salat“, antwortet mein Sohn, der aufgrund seiner Zweisprachigkeit mit manchen deutschen Redewendungen einfach noch nicht in Berührung gekommen ist.

„Nein, keine Sorge, du sollst keinen Salat essen. Das ist ein Ausdruck, den man benutzt, wenn mal etwas nicht geklappt hat.“

Mein Sohn findet diese Wortschatzerweiterung super und wendet sie fleißig an: „Ohje, ein Salat“, sagt er beispielsweise, als das Saftglas umfällt, und blickt mich mit der dazu passenden ernsten Mine an.

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